Das Alphorn in den Ruinenmauern von Château Montségur

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Sonntag, 15. Juni 2014

Achtung, fertig, los ...

Wenn man alleine ist, gut zu Fuss und nicht mit zu viel Gepäck beladen - wie ich - ist es recht einfach, einen Platz zu ergattern

Samstag, 14. Juni 2014

Frühstück in Montpellier

Heute Morgen wäre ich zu Hause angekommen ...

Montag, 2. Juni 2014

Strassenrandnotizen

Heute fehlte mir die Ferienstimmung etwas.

Sonntag, 1. Juni 2014

Samstag, 31. Mai 2014

Das Schloss finden

Heute wollte ich möglichst früh ankommen, aus verschiedenen Gründen.

Freitag, 30. Mai 2014

Servus Peregrino

Kaum am Kanalufer, kann ich mich nun in   Spaziertrance versenken.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Seit Ostern über 400 km gewandert

Letzte Nacht habe ich wieder einmal tief und fest geschlafen, in einem weichen kurzen Bett unter einer schweren Decke, umhüllt von Tapete und behütet vom leuchtenden Terracotta-Krieger vor der Zimmertüre.

Dienstag, 27. Mai 2014

Kampflustig in Carcassonne

Richtung Carcassonne wollte ich möglichst der Aude folgen - das stellte sich zu Fuss aber als sehr kompliziert heraus.

Montag, 26. Mai 2014

Dao - Wo ein Wille ist ...

... soll ja bekanntlich auch ein Weg sein.

Samstag, 17. Mai 2014

Wochenbilanz IV - Halbzeit mit Kilometerstand 300!

Heute Morgen bin ich aufgewacht mit dem Kopf voller Fragen. Schon ist die Hälfte meiner lange voraus geplanten und ersehnten Ferien um. Ist das Glas nun halb leer oder halb voll? So scheint es mir auch mit der 40, die ich bald auf dem Rücken haben werde.

Es beschäftigen mich auch Fragen zum Thema Heimat, Identität und Wirken. Ähnlich wie vor fast 20 Jahren während meines Korea-Aufenthalts. Was mich zuversichtlich stimmt: Nach einem Fragensturm plätschern meistens auch ein paar klare Antworten an Land.

Was vermisse ich? Bestimmte Menschen, bestimmte Tiere, aber sonst erstaunlich wenig. Im Gegenteil: Es ist wunderbar, mit nur so viel unterwegs zu sein, wie bequem zu tragen möglich ist. Es hat einen speziellen Reiz, den Weg nicht zu kennen, dem Wetter und der Freundlichkeit von Fremden ausgeliefert zu sein. Abends eine warme Mahlzeit mit einem Glas Wein, etwas Gesellschaft und einen Schlafplatz zu finden. Ohne anregende Diskussionen und spannende Bücher wäre ich natürlich nicht glücklich! Und im Moment mache ich ja Ferien ...

Materialmässig wäre weniger immer noch erstrebenswert. Kleider halten sich mit wenigen Ausnahmen gut, obwohl sie viel stärker beansprucht werden als im Alltag und ständig im Einsatz sind. Das Alphorn dabeizuhaben ist ein Luxus, den ich nicht missen möchte. Es hat die Kraft, mich mit Orten zu verbinden, die ich unterwegs streife.  Es erzeugt eine - obschon flüchtige aber eindringliche - Erinnerungssubstanz, wie ich sie sonst nicht kenne.

Nun mache ich weiter Pläne und geniesse die sonnigen Ruhetage mit Esel-TV und live-Eseln in Le Moulin du Trou. In einer Woche werde ich von hier aus nach Quillan wandern und von dort wieder den Sentier Cathare-Markierungen in Richtung Bugarach folgen. Der Berg wird alle Antworten bereithalten. Sonst frage ich dann - ab Mitte Juni - in der Mittagspause den lieben kleinen Üetli.
Der Bugarach
gesehen von der Krete
zwischen Le Moulin du Trou
und St. Jean de Paracol 


Freitag, 9. Mai 2014

In Memoriam Schlappi - äh Gaston

Mein Wandermaskottchen hat es gestern für genug befunden und sich auf dem Plateau de Sault oder allenfalls auch schon vorher abgesetzt. Vielleicht hat sein Verschwinden aber auch damit zu tun, dass ich ihn schon weiterversprochen hatte, weil er seinen Dienst getan hat.

Historischer Umweg

Bei Nebel verliessen wir Espezel und marschierten zügig übers Plateau.
"Dank" Garmin verliessen wir schon bald den Sentier Cathare und folgten erst der Route de Sapin und später dem Sentier Historique, der uns erst zum Refuge du Maquis und dann zum Maquis de Picaussel führte. Wer mehr dazu wissen möchte, folge diesem Link. Die Stimmung dort war genau wie von einer Insiderin vorgeschlagen - äusserst mysteriös und verwunschen.

Nach einem krassen Abstieg auf einem immer schmaler und steiler werdenden Weglein durch den Wald in eine Schlucht trafen wir schliesslich auf Grotten, wo sich die résistance 1943/44 auch versteckt gehalten hat. Bei jedem Point de Vue bewunderten wir den Nebel und waren froh ums Geländer vor dem Abgrund.


Den Rest der Wanderung kam auch fast die Sonne hervor und von weitem schon grüssten uns die Türme des Château de Puivert. In der Buvette am See genossen wir eine kleine Erfrischung, ehe wir uns durch das malerische Puivert zu unserer Unterkunft aufmachten. Es soll zum Znacht Fish & Chips auf australische Art geben ...



Am Lac de Puivert gibt es eine kleine
Stärkung zur Feier der Ankunft.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Die Frauen im Nebel

Obwohl wir am Morgen bei strahlendem Wetter gestartet waren, sahen wir auch heute weder vom Berg noch von der Schlucht namens "Frau" etwas - sie hüllten sich in Nebel.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Spektakulär, schlammig, steinig und mysteriös

Bei Nebel verliessen wir am Morgen nach einen ausgezeichneten Frühstück Montségur in Richtung Gorges de la Frau.

Montag, 5. Mai 2014

Heute 200 km überschritten!

Heute kurz nach dem Aufbruch erreichte ich 200 gewanderte Kilometer!

Freitag, 2. Mai 2014

Wochenbilanz II

Die zweite Woche ist unglaublich schnell vorbeigegangen.
Ich habe Peyrepertuse besucht, von dort oben die Aussicht zum Bugarach und in die andere Richtung auf das Château de Quéribus genossen, wiedermal den Wind gespürt und im Schutz der Église de Sainte Marie Alphorn gespielt. Das Wetter war oft nicht pausenfreundlich - umso schöner war es dann, abends unter einen Dach anzukommen und zu essen und zu ruhen.

Gewisse Sachen habe ich unnötigerweise herumgetragen. Zum Beispiel den Schirm hätte ich zu Hause lassen können. Der Regenschutz konnte in den letzten Tagen richtig unter Beweis stellen, wie gut er ist. Kleine Laudatio: Er ist superbequem, leicht und klein verstaubar, die Kapuze passt sich meinem Kopf an und die Känguruhtasche ist praktisch und ebenfalls wasserdicht verschliessbar.

Zudem: Die Korkgriffe der Trekkingstöcke sind sehr angenehm, egal ob schwitzige oder kalte Hände, sie schmeicheln sich in die Handflächen und helfen, gelenkschonend "wie auf 4 Beinen" zu gehen. Trotz einiger steiler Abstiege bin ich denn bisher von blauen Zehen oder Gelenkschmerzen verschont geblieben. Asphalt geradeaus gehört nach wie vor nicht zu meinen Lieblingsdisziplinen, aber Asphalt abwärts ist noch schlimmer. Und nasse Sohlen auf nassem Stein steil abwärts - Achtung rutschig ...

Nun folgt der dritte Teil der Wanderung: Ab Sonntag von Foix via Montségur nach Quillan (oder direkt ins Moulin du Trou?), gemeinsam mit Matthias. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon riesig darauf und auf alle meine dortigen Freunde (lang- und kurzohrig!).

Ich danke allen, die meine Fersengeld-Spendenaktion unterstützen werden oder schon unterstützt haben: Oft hat mich das motiviert, weiterzugehen und die Zähne zusammenzubeissen, wenn die Bedingungen mal nicht "Schoggi" waren.
Grundsätzlich macht es mir aber sehr viel Spass, auf dem Sentier Cathare unterwegs zu sein und jeder Tag bringt eigene Belohnungen in Form von Burgruinen, wunderbarer Aussicht oder sonstigen schönen Überraschungen am Wegesrand.

P.S. Gerade heute Abend ist eine anonyme Spende für die Kinder von Angels' Haven eingegangen - herzlichen Dank auf diesem Weg! - Anonyme Spender kann ich nicht direkt kontaktieren :)

Ein paar Lieblingsmomente

Entlang des Canal de la Robine
Pause am Meer am Ostermontag
Burg Aguilar

Donnerstag, 1. Mai 2014

"Eine flache Etappe" ...

... sagte Benjamin von der gestrigen Unterkunft, sei das, was heute auf meinen Programm stand. Flach?

Bon Courage

"Bon courage" - das ist ein Ausspruch, den ich oft höre, das erste Mal schon am Meer

Sonntag, 27. April 2014

Wochenbilanz I

Schon 7 Tage über Stock und Stein gegangen und mich ab und zu mal umgedreht, um zurückzuschauen.



  • Über 100 km gewandert in Etappen von 8 bis 28 km
  • An 7 verschiedenen Orten übernachtet, vom eigenen Haus inkl. Küche und Vorräte für €30 bis zum schrecklich lärmigen Hotelzimmer inkl. Znacht und Frühstück für mehr als €100 am Meer.
  • Eine fiese Blase an der Unterseite des rechten grossen Zehs und eine offene Stelle an der linken Ferse. Zeitweise narkotisierte kleine Zehen. Verspannte Schultern/Rücken.
  • 1 Nähnadel verloren und 1 Isomatte vom Wind weggeweht.
  • 1 Paar kaputte Trekkinghosen
  • 2 Esel gesehen, 1 Esel gekrault
  • 2 Schweizer getroffen 
  • 1 Château besucht (L'Aguilar)
  • 1 Château Zutritt verboten (Padern)
  • Ohne Trekkingstöcke und Viewranger-App mit 25 000er Wanderkarten wäre ich nie soweit gekommen.
Das Nachtessen heute Au Vieux Moulin in Duilhac:

Samstag, 26. April 2014

Das Schlauchkapuzenshirt

Zur Veranschaulichung hier die gewünschten Fotos.