Das Alphorn in den Ruinenmauern von Château Montségur

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Sonntag, 17. August 2014

Das Leben nach dem 10. August 2014

Ein aufmerksamer Kommentarschreiber hat vor ein paar Tagen bemerkt, dass hier was fehlt. Es fehlt so einiges, aber ich glaube zu wissen, was er meint.

Samstag, 17. Mai 2014

Wochenbilanz IV - Halbzeit mit Kilometerstand 300!

Heute Morgen bin ich aufgewacht mit dem Kopf voller Fragen. Schon ist die Hälfte meiner lange voraus geplanten und ersehnten Ferien um. Ist das Glas nun halb leer oder halb voll? So scheint es mir auch mit der 40, die ich bald auf dem Rücken haben werde.

Es beschäftigen mich auch Fragen zum Thema Heimat, Identität und Wirken. Ähnlich wie vor fast 20 Jahren während meines Korea-Aufenthalts. Was mich zuversichtlich stimmt: Nach einem Fragensturm plätschern meistens auch ein paar klare Antworten an Land.

Was vermisse ich? Bestimmte Menschen, bestimmte Tiere, aber sonst erstaunlich wenig. Im Gegenteil: Es ist wunderbar, mit nur so viel unterwegs zu sein, wie bequem zu tragen möglich ist. Es hat einen speziellen Reiz, den Weg nicht zu kennen, dem Wetter und der Freundlichkeit von Fremden ausgeliefert zu sein. Abends eine warme Mahlzeit mit einem Glas Wein, etwas Gesellschaft und einen Schlafplatz zu finden. Ohne anregende Diskussionen und spannende Bücher wäre ich natürlich nicht glücklich! Und im Moment mache ich ja Ferien ...

Materialmässig wäre weniger immer noch erstrebenswert. Kleider halten sich mit wenigen Ausnahmen gut, obwohl sie viel stärker beansprucht werden als im Alltag und ständig im Einsatz sind. Das Alphorn dabeizuhaben ist ein Luxus, den ich nicht missen möchte. Es hat die Kraft, mich mit Orten zu verbinden, die ich unterwegs streife.  Es erzeugt eine - obschon flüchtige aber eindringliche - Erinnerungssubstanz, wie ich sie sonst nicht kenne.

Nun mache ich weiter Pläne und geniesse die sonnigen Ruhetage mit Esel-TV und live-Eseln in Le Moulin du Trou. In einer Woche werde ich von hier aus nach Quillan wandern und von dort wieder den Sentier Cathare-Markierungen in Richtung Bugarach folgen. Der Berg wird alle Antworten bereithalten. Sonst frage ich dann - ab Mitte Juni - in der Mittagspause den lieben kleinen Üetli.
Der Bugarach
gesehen von der Krete
zwischen Le Moulin du Trou
und St. Jean de Paracol 


Samstag, 10. Mai 2014

Nach 280 Kilometern angekommen!

Nach der letzten kurzen Etappe erreichten wir heute aus einer völlig anderen Richtung als sonst unser Feriendomizil "Le Moulin du Trou" nahe Espéraza.

Dienstag, 6. Mai 2014

Ein Traum geht in Erfüllung

Heute haben wir den Pog erklommen, auf dem die Ruine Montségur steht.

Sonntag, 4. Mai 2014

Von Foix nach Roquefixade

Heute sind wir bei strahlendem Wetter nach Roquefixade gewandert, wo wir auch noch den Felsen zur Ruine erklommen haben und das Alphorn zu den schneebedeckten Bergen spielen durfte.

Zum Track von Etappe 12: Foix-Roquefixade

Samstag, 3. Mai 2014

Verschnaufen in Foix

Ab morgen sind wir unterwegs auf dem Sentier Cathare ab Foix Richtung Montségur.
Heute haben wir Picknick eingekauft und das Städtchen Foix angeschaut. Das Wetter ist hier kühl und regnerisch, ab morgen soll aber die Sonne scheinen.

Auf dem runden Turm des Château de Foix habe ich kurz vor 12 am Mittag das Alphorn ausgepackt und zum Juragestein improvisiert. Es hatte ziemlich viele Leute, die in den engen Treppenhäusern der Türme unterwegs waren zur Schlossbesichtigung. Für Fünf Minuten waren wir aber ganz alleine auf dem Turm.

Von überall in der Stadt sieht man
die Türme des Château de Foix.
Ein seltener Moment:
schnell knipsen, das
Treppenhaus ist leer!
Auf diesem Turm war ich zu langsam
und schon ist ein Fremdling in mein Bild
eingedrungen. Aussicht hatten von hier oben
nur 2-Meter-Männer oder jene, die sich
auf den Vorsprung wagten ...
 

Freitag, 2. Mai 2014

Wochenbilanz II

Die zweite Woche ist unglaublich schnell vorbeigegangen.
Ich habe Peyrepertuse besucht, von dort oben die Aussicht zum Bugarach und in die andere Richtung auf das Château de Quéribus genossen, wiedermal den Wind gespürt und im Schutz der Église de Sainte Marie Alphorn gespielt. Das Wetter war oft nicht pausenfreundlich - umso schöner war es dann, abends unter einen Dach anzukommen und zu essen und zu ruhen.

Gewisse Sachen habe ich unnötigerweise herumgetragen. Zum Beispiel den Schirm hätte ich zu Hause lassen können. Der Regenschutz konnte in den letzten Tagen richtig unter Beweis stellen, wie gut er ist. Kleine Laudatio: Er ist superbequem, leicht und klein verstaubar, die Kapuze passt sich meinem Kopf an und die Känguruhtasche ist praktisch und ebenfalls wasserdicht verschliessbar.

Zudem: Die Korkgriffe der Trekkingstöcke sind sehr angenehm, egal ob schwitzige oder kalte Hände, sie schmeicheln sich in die Handflächen und helfen, gelenkschonend "wie auf 4 Beinen" zu gehen. Trotz einiger steiler Abstiege bin ich denn bisher von blauen Zehen oder Gelenkschmerzen verschont geblieben. Asphalt geradeaus gehört nach wie vor nicht zu meinen Lieblingsdisziplinen, aber Asphalt abwärts ist noch schlimmer. Und nasse Sohlen auf nassem Stein steil abwärts - Achtung rutschig ...

Nun folgt der dritte Teil der Wanderung: Ab Sonntag von Foix via Montségur nach Quillan (oder direkt ins Moulin du Trou?), gemeinsam mit Matthias. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon riesig darauf und auf alle meine dortigen Freunde (lang- und kurzohrig!).

Ich danke allen, die meine Fersengeld-Spendenaktion unterstützen werden oder schon unterstützt haben: Oft hat mich das motiviert, weiterzugehen und die Zähne zusammenzubeissen, wenn die Bedingungen mal nicht "Schoggi" waren.
Grundsätzlich macht es mir aber sehr viel Spass, auf dem Sentier Cathare unterwegs zu sein und jeder Tag bringt eigene Belohnungen in Form von Burgruinen, wunderbarer Aussicht oder sonstigen schönen Überraschungen am Wegesrand.

P.S. Gerade heute Abend ist eine anonyme Spende für die Kinder von Angels' Haven eingegangen - herzlichen Dank auf diesem Weg! - Anonyme Spender kann ich nicht direkt kontaktieren :)

Ein paar Lieblingsmomente

Entlang des Canal de la Robine
Pause am Meer am Ostermontag
Burg Aguilar

Dienstag, 29. April 2014

Dao - den Weg spüren

Nein es wird hier nun nicht so esoterisch, wie man meinen könnte.

Mittwoch, 23. April 2014

Von Sigean nach Roquefort-des-Corbières


Heute bei strahlendem Wetter Relax-Etappe gemacht.

Dienstag, 22. April 2014

Wer hat Steine in meinen Rucksack geladen?

Geschafft - mit den ersten Regentropfen in Sigean angekommen und wie auch schon gestern gleich ins erste Kafi gestürzt und ein Coci bestellt. Himmlisch.
Aber die letzten Kilometer des Tages - die werden wohl immer auf Asphalt sein - fahren tüchtig in die Knochen. Was mir heute morgen noch von gestern weh getan hat, spüre ich nur nicht mehr, weil etwas Neues noch mehr schmerzt. Und - es ist ein schönes Gefühl, an dem Ort angekommen zu sein, den ich gestern noch auf der Karte angeschaut habe.

P.S. Zur regensicheren Aufbewahrung von Baguettes eignet sich ein Carbon-Alphorn ausgezeichnet. Ich habe es aber heute auch zum Spielen verwendet. Gestern war Lärmen im Naturschutzgebiet per Piktogramm untersagt.

Mittwoch, 9. April 2014

40...

2014 ist das Jahr, in dem ich 40 Jahre auf dem Buckel haben werde. Was hast du gemacht, als du 40 wurdest? Oder was möchtest du gerne tun, wenn du dieses Alter erreichst?

Montag, 3. März 2014

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Der Countdown läuft ...

Nur noch wenige Tage und wir schreiben das Jahr 2014 - dies wird das Jahr, in dem ich zwei Monate frei haben werde und in Südfrankreich unterwegs bin. Deshalb gehe ich nun unter die Blogger und nehme euch mit auf meine Reise! Ich freue mich schon jetzt ... und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Frühling 2013: Château de Quéribus

So viel sei für die Wochen von Mitte April 2014 bis Mitte Juni schon verraten:
swisscarbonalphorn.net/de
www.sentiercathare.com
www.eselhof.fr
www.locdanes.fr